Sonntag, 25. Mai 2014

21.5. Tag 38 Atkins bis Knot Maul Branch Shelter (13,9 Meilen)

Leider musste ich heute ohne "Running Nose" weitergehen,  seine Schmerzen im Schienbein waren zu groß.

Auf dem Trail begegnete ich heute nur zwei weiteren Hikern,  das hatte ich noch nie.

Gestern Abend gab es bei mir als Nachtisch "Erdbeerkuchen" (siehe Bild). Ausser der Farbe sah nichts nach Erdbeeren aus...

Dienstag, 20. Mai 2014

20.5. Tag 37 Marion bis Atkins (11,5 Meilen)

Nachdem ich morgens beim örtlichen Shuttle -Service angerufen hatte, wurden wir pünktlich kurz vor 11 Uhr vom Hotel für 50 Cent pro Person wieder zum Trail gebracht.
Da es hinter Atkins für 90 Meilen wenig Einkaufsmöglichkeiten gibt, waren unsere Rucksäcke mit rund 17 kg ordentlich schwer.
In Atkins konnten wir wieder in einem Motel ein Zimmer bekommen.

19.5. Tag 36 Trimpi Shelter bis Va 16 Marion (10,7 Meilen)

Die Aussicht Marion zu erreichen lockte, so daß wir für die 10,7 Meilen nur 4,5 Stunden brauchten.
Marion ist mit fast 6.000 Einwohnern schon einer der größten Orte die bisher relativ nahe am Trail lagen.
Wir hatten auch das Glück,  dass am  Mt. Rogers Headquarter gerade als wir ankamen der Pizza-Bote vorbeikam und uns mitnahm. Das war das zweite Trailwunder am Tag, für das erste sorgte mal wieder die Kirche...

Montag, 19. Mai 2014

18.5. Tag 35 Wise Shelter bis Trimpi Shelter (20 Meilen)

Mit fast 110 Meilen waren die letzten 7 Tage die bisher beste Woche.  Ohne nennenswerte Beschwerden läuft es sich einfach besser.
Die Nacht war noch einmal richtig kalt und manche Wegstrecken ähnelten Bächen.
Da es heute 1.300 feet bergab ging, waren die 20 Meilen "Running Nose" fast zu wenig, er wollte noch vier mehr laufen.
Der für morgen geplante Zwischenstopp in Marion bedeutet eben zusätzliche Motivation...

17.5. Tag 34 Lost Mountain Shelter bis Wise Shelter (17,3 Meilen)

Die Nacht war so kalt, dass am nächsten Morgen vereinzelt Schneereste zu sehen waren.
Die Thru - Hiker waren heute zwar überwiegend noch beim Trailfest,  da Wochenende waren aber unzählige Dayhiker unterwegs.
Der Mount Rogers als höchster Berg Virginias zieht eben, auf dem AT Richtung Norden muß man nach Verlassen dieser Bergkette lange warten bis man wieder über 5.000 feet kommt.

Die wild lebenden Ponys sind ebenfalls eine Besonderheit der Region.

Mit der heutigen Etappe sind wir mehr als 500 Meilen (800 km) auf dem AT gewandert.

16.5. Tag 33 Damascus bis Lost Mountain Shelter (15,8 Meilen)

Morgens in Damascus wurde mir noch eine Wollmütze als Geschenk angeboten,  die älteren Damen des Ortes hatten fleißig gestrickt.
Die Auswahl war wirklich riesig, allerdings hätte ich diese dann als zusätzliches Gepäck gehabt.
Am Abend im Shelter war es lausig kalt (die Mütze hätte ich gut gebrauchen können), der Regen des Vortages hatte die Temperaturen gewaltig gedrückt.

Donnerstag, 15. Mai 2014

15.5. Zeroday in Damascus

Mit Damascus sind wir in Virginia und haben den 4. Bundesstaat erreicht.
In Virginia verläuft der AT für mehr als 500 Meilen.
Damascus hat etwa 800 Einwohner und wird derzeit von Hikern überschwemmt.
Gestern hatten wir einen, der sich als Trail Angel betätigte, eigentlich aber schon in Pennsylvania unterwegs ist.
Für die Trail Days hat er seine Wanderung unterbrochen und ist in den Süden zurück...

14.5. Tag 32 Meile 445,9 bis Damascus (21,5 Meilen)

In Damascus wirft das Trailfest seine Schatten voraus,  es war schwer ein Zimmer zu bekommen. Es werden in dem kleinen Ort in den nächsten Tagen mehr als 10.000 Besucher erwartet.
Zum Glück hatten wir morgens ein Paar getroffen das im "Dancing Bear" untergekommen war, einem neuen Hostel, das noch nicht in den Wanderführern verzeichnet ist.
Die hatten zum Glück noch ein Zimmer.
Der für die Nacht und Morgen angekündigte Regen trieb uns zur Eile, so daß wir auch heute über 20 Meilen wanderten.

Mittwoch, 14. Mai 2014

13.5. Tag 31 Hampton bis Meile 445,9 (20,3 Meilen)

Seit inzwischen drei Tagen bin ich mit "Running Nose" unterwegs, einem Deutschen aus dem Raum Köln.
Er geht immer voraus und gibt das manchmal ganz schön flotte Tempo vor.
Nachmittags sind wir in ein gewaltiges Gewitter geraten, so daß wir uns entschlossen in einem nahegelegenen Camping - Platz eine Cabin zu mieten.
So konnten wir dem zweiten Regenguss knapp entkommen.
Der orange Kasten auf dem Bild mit den Kreuzen ist das Trailwunder der örtlichen Kirche mit Essen und Getränken.

Dienstag, 13. Mai 2014